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Geschichtliches

Die Urspr├╝nge

D
ie Urspr├╝nge der Akupunktur reichen bis mehrere tausend Jahre zur├╝ck, als man begann mit Steinnadeln Schmerzen zu lindern und Abszesse zu drainieren. Noch fr├╝her werden die Anf├Ąnge der Moxibustion datiert: nach Entdeckung des Feuers applizierte man angez├╝ndete Bl├Ątter ├╝ber schmerzhafte K├Ârperstellen.

Die zunehmende klinische Erfahrung wurde anhand der Prinzipien der taoistischen Philosophie (Qi, Yin, Yang, f├╝nf Wandlungsphasen) systematisiert und zu einer differenzierten Medizin ausgebaut. Die Beobachtung, da├č die Nadelsensation meist entlang einer Linie ausstrahlt, auf der sich Punkte mit ├Ąhnlichen klinischen Eigenschaften befanden, f├╝hrte zur Theorie der Meridiane.

Die Errungenschaften der traditionellen chinesischen Medizin wurden in B├╝chern festgehalten, die heute noch als relevante medizinische Informationsquelle gelten und zur Pflichtlekt├╝re jedes Studenten der TCM geh├Âren.

Geschichtlicher ├ťberblick: 475-221 v. Chr. : Eisen-, Gold- und Silbernadeln ersetzen die bislang verwendeten Steinsplitter. Einsatz einer reichhaltigen Kr├Ąuterheilkunde und Rezepturen. Es entstehen die ersten schriftlichen Werke, unter anderem das Huangdi Neijing, der dem gelben Kaiser zugeordnete Innere Klassiker, der seither die theoretische Grundlage der TCM darstellt. 221 v. Chr. -220 n. Chr.: Beginn der systematischen Rezepturkunde und der Syndrom-Differenzierung. Es entsteht der erste Pulsklassiker mit der Differenzierung von 24 Pulsen.

In den folgenden Jahrhunderten entstehen Unterteilungen in Innere Medizin, Kindermedizin, Frauenmedizin, Traumatologie u..a, staatliche Ärzteausbildung, Austausch mit arabischer und mongolisch-tibetischer Medizin, wichtige Literatur und Klassiker und um das Jahr 1900 herum bereits der Versuch der Integration der westlichen Medizin in die TCM.


Taoismus/Daoismus:

Er ist eine chinesische Philosophie und Weltanschauung. Seine historisch gesicherten Urspr├╝nge liegen im 4. Jh. v. Chr. Zum daoistischen Gedankengut geh├Âren die kosmologsichen Vorstellungen von Himmel und Erde, Qi, Yin und Yang, f├╝nf Wandlungsphasen, Yijing, K├Ârper-und Geisteshaltung ( z.B. Qigong), mit der Unsterblichkeit erlangt werden sollte.


Im heutigen China wird die TCM parallel zur westlichen Medizin praktiziert, oft erg├Ąnzend oder als alleinige Therapie.

Auch in unserer Kultur hat die TCM seit vielen Jahrzehnten zunehmend Interesse geweckt und so ist es heutzutage weit verbreitet, da├č erg├Ąnzend zur westlichen Medizin als eine M├Âglichkeit der sogenannten Komplement├Ąrmedizin die TCM Anwendung findet.